Neapel – eine Stadt zwischen Moderne und Antike
Neapel ist eine italienische Stadt, die mit Gegensätzen aufwartet. Im Italienischen wird die Stadt Napoli genannt. Die Stadt ist schon sehr alt. Sie existiert schon seit dem siebenten Jahrhundert vor Christus. Die ersten Einwohner, die sich in Neapel ansiedelten waren Kymner.
Die Vergangenheit ist überall in der Stadt sichtbar. Direkt in Neapels Nachbarschaft befindet sich die Stadt Pompeji. Die Stadt erlangte Berühmtheit, als sie im Jahre 79 nach Christus beim Ausbruch des Vulkans Vesuv vollständig zerstört wurde. Später wurde die Stadt wieder ausgegraben und ist seitdem ein Anziehungspunkt für viele Touristen.
Möchte ein Urlauber in aller Ruhe das italienische Flair genießen, sei ihm ein gemütlicher Bummel durch das Stadtzentrum empfohlen. Kleine Geschäfte halten nicht nur Andenken für die Besucher bereit. Neben zahlreichen kleinen Geschäften und Boutiquen, die der Besucher aneinander gereiht finden kann, kann er im Stadtzentrum Neapels auch den Dom des heiligen Gennaro besuchen. Der heilige Gennaro ist der Schutzpatron der Stadt.
Nationalsmuseum
Urlauber, die an der Geschichte der Stadt interessiert sind, sollten bei ihrem Aufenthalt in Neapel im Nationalmuseum vorbei schauen. Hier hat der Besucher die Möglichkeit alte Kulturschätze und archäologische Funde zu bewundern. Ein weiteres historisches Bauwerk, was bei einem Besuch in der statt auf jeden Fall nicht fehlen sollte, ist der Palazzo Reale. Dieses Bauwerk ist für seine erhabene Architektur bekannt. Seine Fassade wird von Statuen der wichtigsten Könige Neapels geziert. Im inneren des Hauses befindet sich die Nationalbibliothek. Besucht man diese, kann man viel über die Geschichte der Stadt in Erfahrung bringen. Neben der Nationalbibliothek ist in den Räumlichkeiten auch das Burbonenmuseum untergebracht.
Schlendert man die Straße weiter entlang, gelangt man auf die Piazza Dante. Der Platz ist weltberühmt. Der Platz erinnert an den bedeutendsten Sohn der Stadt. Dante ist als Schöpfer der göttlichen Komödie in die Geschichte eingegangen. Ein Denkmal auf dem Platz soll an ihn erinnern.
Neapel hat jedoch viele schöne Plätze, auf denen es sich verweilen lässt. Einer dieser Plätze wird Piazza Bellini genannt. Um dorthin zu gelangen, muss man zunächst das Stadttor, welches Port Alba genannt wird durchschreiten. Geht man durch das Tor, erwartet den Besucher ein schön und prachtvoll angelegter Platz. Ihn zieren viele kleine nette Cafes, in denen es sich verweilen lässt.
Der Hafen
Auch eine Besichtigung wert ist der Hafen von Neapel. Auch am Hafen ist die Vergangenheit zu spüren. Nicht weit vom Hafen entfernt, befindet sich einerseits der Königspalast. Andererseits kommen Kulturliebhaber in dieser Gegend auf ihre Kosten. Sie können bei einem Aufenthalt in der Stadt die bekannte San Carlo Oper besuchen. Die Oper machte von sich reden, als sie im Jahre 1737 durch einen brand komplett verwüstet wurde. Kurz nach dem verheerenden Brand wurde das Haus wieder aufgebaut. Der Opernsaal zählt zu den glanzvollsten auf der ganzen Welt.
Die unterirdischen Katakomben der Stadt sind etwas für alle, die sich gerne gruseln. Dies sind alte Höhlen, durch die sich die Urlauber führen lassen können.
Architekturbegeisterte sollten einmal im Stadtteil Posillipo vorbei sehen. Dort gibt es verschiedene Villen zu bestaunen. Das ganze Gegenteil wird dem Urlauber im spanischen Viertel der Stadt geboten.
Bildquelle: Gennaro Guarino – Fotolia.com
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